
Bad Kissingen
Ludwigstraße 2, 97688 Bad Kissingen, Deutschland
Regentenbau Bad Kissingen | Veranstaltungen & Tickets
Der Regentenbau in Bad Kissingen ist das prächtigste Haus des historischen Kurensembles und einer der renommiertesten Konzertorte Europas. Zwischen 1911 und 1913 nach Plänen des Münchner Architekten Max Littmann errichtet, bildet er zusammen mit Arkadenbau und Wandelhalle das Herz der UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe in Bad Kissingen. Sein berühmter Max-Littmann-Saal bietet bei Reihenbestuhlung bis zu 1.160 Sitzplätze und gilt aufgrund seiner Schuhschachtel-Geometrie, der U-förmigen Empore und der charakteristischen Kirschholzvertäfelung als Akustik-Juwel, in dem sogar Rundfunk- und Tonträgerproduktionen stattfinden. Neben dem großen Saal beherbergt der Regentenbau den Weißen Saal im Rokokostil, den Grünen Saal mit Jugendstilelementen, den Rossini-Saal für kleinere Konzerte sowie den romantischen Schmuckhof. Die Lage am Kurgarten mit kurzer Distanz zur Fußgängerzone, die gute Anbindung per Bahn und Autobahn sowie günstige Parkmöglichkeiten ab 1 Euro pro Tag machen den Besuch einfach planbar. Ob Festival-Highlight, Sinfoniekonzert, Gala oder Tagung: Hier treffen Klangkultur, Architekturgeschichte und komfortable Besucherführung in idealer Weise zusammen.
Veranstaltungen, Konzerte und Programm heute: so planst du deinen Besuch
Wer kurzfristig Kultur erleben möchte, findet im Regentenbau und im angrenzenden Kurensemble nahezu das ganze Jahr über ein vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt steht der Max-Littmann-Saal, dessen exzellente Akustik internationale Orchester, Solistinnen und Solisten sowie Produzententeams anzieht. Besonders während des Sommerfestivals Kissinger Sommer pulsiert das Haus: Mehrere Abendkonzerte pro Wochenende, thematisch gebündelte Programme und hochkarätige Gastspiele prägen die Saison. Viele Konzerte aus dem Max-Littmann-Saal werden vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet – ein Indiz für die Qualität der Aufführungen und die Resonanz des Saals. Abseits der großen Festivalphase lohnt der Blick auf die Tagesvorschau: Neben Sinfonik, Kammermusik und Crossover-Projekten gehören auch Gastspiele populärer Künstler, Chorkonzerte und thematische Sonderprogramme zum Repertoire. Ergänzend beleben Führungen durch Regentenbau, Arkadenbau und Wandelhalle den Besuch, wobei an verschiedenen Stationen Geschichte und Architektur erklärt werden – inklusive Gelegenheit, die herausragende Bau- und Akustikidee aus nächster Nähe nachzuvollziehen. Ein praktischer Tipp für Spontane: Die Veranstalter veröffentlichen fortlaufend die tagesaktuellen Programme und markieren Restkarten. Während des Festivals stehen zusätzlich ein komfortabler Bus-Shuttle ab Fulda und Würzburg an ausgewählten Abenden sowie Paketangebote für mehrere Konzerte zur Verfügung; so lassen sich Aufenthalte mit mehreren Abenden Musik planerisch bündeln. Wer mit der Familie reist, kann nach Familienterminen oder moderierten Formaten suchen, die sich für ein jüngeres Publikum eignen. Und selbst an Tagen ohne Abendkonzert spendet der Ort reichlich Kulturatmosphäre: In der Wandelhalle spielt die Staatsbad Philharmonie Kissingen regelmäßig – je nach Wochentag sogar mehrmals am Tag –, wodurch auch Tagesgäste musikalisch auf ihre Kosten kommen. Da einzelne Termine ändern können, empfiehlt sich am Reisetag ein Blick auf die offizielle Tagesübersicht. Mit der Kombination aus tagesaktueller Programmübersicht, klaren Saalplänen und leicht zugänglichem Ticketservice ist ein gelungener Konzertabend schnell organisiert.
Tickets kaufen, Abendkasse und Service: alle Buchungswege im Überblick
Für den Ticketkauf stehen mehrere offizielle Wege zur Verfügung, die auch kurzentschlossene Besucherinnen und Besucher zuverlässig versorgen. Zentraler Anlaufpunkt vor Ort ist die Tourist-Information im Arkadenbau direkt am Kurgarten: Hier erhältst du täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr Beratung, Tickets und Gutscheine. Telefonisch erreichst du die Kartenzentrale unter 0971 80 48 444, zudem ist die Bestellung per E-Mail sowie bequem online möglich. Während der Festivalzeit öffnet die Konzertkasse am Veranstaltungsort in der Regel 60 Minuten vor Beginn – ideal, um Restkarten zu erwerben, vorbestellte Tickets abzuholen oder kurzfristig umzubuchen. Die Zahlungsarten umfassen je nach System Kreditkarte, Rechnung/Überweisung sowie Lastschrift. Attraktiv sind die Ermäßigungsmodelle: Empfänger von Bürgergeld, Menschen im Bundes- bzw. Jugendfreiwilligendienst sowie Gäste mit Merkzeichen aG, Bl oder B erhalten nach Verfügbarkeit 50 Prozent Nachlass. Für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende bis 27 Jahre gilt ebenfalls eine 50-prozentige Ermäßigung; am Konzerttag sind – je nach Kontingent – 10-Euro-Tickets an der Abendkasse möglich. Für Vielhörer gibt es Wochenendpakete, die drei oder vier Abendkonzerte bündeln und gegenüber dem Einzelkauf sparen lassen. Praktische Hinweise für den Konzertabend: Einlass beginnt üblicherweise 30 Minuten vor Konzertbeginn, Späteinlass ist erst nach Werken oder in der Pause möglich. Bild- und Tonaufnahmen sind grundsätzlich nicht gestattet. Wer jemandem eine Freude machen möchte, kann Gutscheine erwerben und später flexibel einlösen. Da die Nachfrage zu Spitzenzeiten stark ist, empfiehlt es sich, den Sitzplatz frühzeitig anhand des offiziellen Saalplans auszuwählen; dieser ermöglicht, Akustik- und Sichtpräferenzen – Parkett, Königsloge oder Empore – ohne Rätselraten zu berücksichtigen. Und falls doch einmal ein Termin verschoben wird: Der Ticketservice vor Ort hilft unkompliziert weiter, informiert über Ersatztermine oder berät zu Alternativkonzerten, sodass dein Kulturabend gesichert bleibt.
Sitzplan und Plätze: Orientierung im Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal
Die Saalpläne des Regentenbaus sind als offizielle PDF-Dateien verfügbar und bieten eine präzise Orientierung zu Reihen, Blöcken und Preisgruppen. Herzstück ist der Max-Littmann-Saal, eine klassische Schuhschachtel mit U-förmiger Empore, die sich durch ihre gleichmäßige Schallverteilung auszeichnet. Die Königsloge setzt einen Blickpunkt über dem Parkett und weist, wie die umlaufenden Emporen, eine klare Sichtachse zur Bühne auf. Bei Reihenbestuhlung bietet der Saal insgesamt bis zu 1.160 Plätze, davon etwa 660 im Parkett und knapp 500 auf der Empore. Die Holzausführung – Kirschholzvertäfelung mit resonanzwirksamen Hohlräumen hinter der Wand – trägt wesentlich zur berühmten Akustik bei, deren Nachhallzeiten während der Sanierung 2005 mit rund 1,1 bis 1,8 Sekunden gemessen wurden. Das bedeutet für Hörerinnen und Hörer ein transparentes, natürlich tragendes Klangbild, das sowohl Sinfonik als auch Kammermusik differenziert abbildet. Wer kleinere, intime Konzertformate bevorzugt, findet im Rossini-Saal – benannt nach Gioachino Rossini – ideale Bedingungen: Bei rund 330 Quadratmetern fasst er etwa 280 Sitzplätze und eignet sich für Kammermusik, Liederabende oder kleinere Ensembles. Der Weiße Saal im klassizistisch-rokokohaften Stil bietet auf rund 150 Quadratmetern etwa 100 Plätze und wird neben separaten Veranstaltungen häufig als Erweiterung des Max-Littmann-Saals genutzt, ebenso wie der Grüne Saal, der – ursprünglich als Musikzimmer konzipiert – je nach Bestuhlung rund 100 bis 120 Personen Platz bietet. Zwischen den Sälen ermöglichen große faltbare Türen flexible Raumkombinationen, die bei besonderen Anlässen zusätzliche Kapazitäten schaffen. Für die Sitzplatzwahl lohnt ein Blick in den detaillierten Saalplan: Er zeigt, wie Parkettblöcke, Emporensegmente und Logen zueinander liegen. In Orchesternähe erlebt man präsente Direktklänge; auf der Empore entfaltet sich das Bild räumlich-weiträumig – beides ist in diesem Saal akustisch ausgewogen. Barriereaspekte sind je nach Veranstaltung und Aufbau geregelt; Auskünfte gibt die Ticketstelle. Wer fotografische Erinnerungen sucht, sollte die ausgewiesenen Fotoverbote respektieren und die mit den Veranstaltern gekennzeichneten Gelegenheiten nutzen. So gelingt die Platzwahl stressfrei – mit exakter Erwartung an Sicht und Hörraum.
Anfahrt und Parken: bequem per Auto, Bahn, vor Ort parken ab 1 €
Bad Kissingen ist dank seiner Lage in Unterfranken hervorragend angebunden. Mit dem Auto erreichst du die Kurstadt über die Autobahnen A7, A71 oder A70; von den Abfahrten sind es jeweils nur wenige Minuten in die Innenstadt. Der Bahnhof Bad Kissingen liegt fußläufig nahe des Kurgartens und hat gute Anschlüsse über Würzburg oder Fulda; wer aus größerer Distanz anreist, nutzt die ICE-Knoten Würzburg bzw. Fulda und steigt dort in den Regionalverkehr um. Für Festivalabende bietet der Kissinger Sommer zusätzlich einen komfortablen Bus-Shuttleservice ab Fulda und Würzburg, der vor Konzertbeginn ankommt und im Anschluss direkt zurückfährt; das Rückfahrtticket ist als Hin- und Rückfahrt pauschal buchbar. Parken vor Ort ist unkompliziert: In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Regentenbau gibt es zahlreiche Stellflächen für nur 1 € pro Tag, etwa in der Kurhausstraße; zudem steht das Parkhaus Theater in der Kapellenstraße 8 rund um die Uhr offen. Weitere Parkmöglichkeiten sind über das Parkhaus Zentrum sowie den Parkplatz Tattersall erschlossen, die von den Stadtwerken betreut werden. Wer kostenfrei parken möchte, findet rund 700 Stellplätze 10 bis 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt, beispielsweise am Heiligenfeld in Garitz oder an der Eissporthalle – ideal, wenn man einen Spaziergang durch den Kurgarten einplanen möchte. Die Stadt Bad Kissingen stellt außerdem Pläne bereit, die Parkflächen für Pkw, Reisebusse und Elektroautos ausweisen. Für Navigationsgeräte empfiehlt es sich, als Ziel Ludwigstraße 2 zu nutzen; von dort führen Beschilderungen zu den Eingängen des Regentenbaus und weiter zu den angrenzenden Sälen. Gäste von Partnerhotels können häufig auf reservierte Stellplätze oder Tiefgaragen zurückgreifen; E-Ladestationen sind in der Stadt verteilt, teils in Hotelgaragen. Für barrierearme Anreise mit kurzer Distanz zum Eingang lohnt ein Blick auf die Tagesparkflächen nahe des Kurgartens. Da Park- und Verkehrsführung je nach Veranstaltung variieren kann, empfiehlt sich bei stark besuchten Konzerten eine Anreise mit kleinen Zeitpuffern, um Ticketabholung, Garderobe und Wege entspannt zu organisieren.
Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal: Architektur, Akustik und Besonderheiten
Der Regentenbau gehört zu den bedeutenden Werken Max Littmanns, der die Kurstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit prägenden Neubauten versah. Das Haus vereint neobarocke Repräsentation mit funktionalen Akustiklösungen und bietet mehrere Säle für unterschiedlichste Formate. Der Max-Littmann-Saal – ursprünglich Großer Saal – misst rund 455 Quadratmeter, ist etwa 36 Meter lang und 16 Meter hoch. Die U-förmige Empore und die Königsloge gliedern den Raum, während die Kirschholzvertäfelung hinterlüftet ist; der Resonanzzwischenraum von wenigen Zentimetern trägt zu den charakteristischen Nachhallwerten von ca. 1,1 bis 1,8 Sekunden bei. Dieser Klang entspricht dem Ideal berühmter Schuhschachtel-Säle und ist vergleichbar mit Häusern wie dem Boston Symphony Hall-Typus: Klarheit, Wärme und ausgezeichnete Sprachverständlichkeit. Die Folge: Der Saal wird regelmäßig für Rundfunk- und CD-Produktionen genutzt, und viele Konzerte des Kissinger Sommers entstehen hier. Über große faltbare Türen kann der Saal mit dem Weißen Saal und dem Grünen Saal verbunden werden, was die Nutzungsvarianten enorm erweitert. Der Weiße Saal – etwa 150 Quadratmeter, rund 100 Plätze – besticht durch seine helle Rokoko-Ästhetik mit hohen Spiegeltüren und Lüsterleuchten; er ist beliebt für festliche Empfänge und Hochzeiten und dient zugleich als akustisch angenehme Erweiterung. Der Grüne Saal, im floralen Jugendstil gehalten, bietet rund 100 bis 120 Sitzplätze und eignet sich hervorragend für Kammermusik oder als repräsentative Pausenlounge. Der Rossini-Saal, hervorgegangen aus dem Conversationssaal, bietet bei etwa 330 Quadratmetern rund 280 Plätze; er wird häufig für kleinere Konzertformate und Lesungen genutzt. Zwischen den Sälen liegt der Schmuckhof – ein neobarocker Innenhof, der als Flanier- und Gesprächsraum dient und bei schönem Wetter den Eindruck des Kurensembles eindrucksvoll abrundet. Das gesamte Ensemble – mit Arkadenbau und Wandelhalle – gehört seit 2021 zur transnationalen UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe, die elf historische Kurstädte in sieben Ländern umfasst. Damit wird nicht nur die Baugeschichte, sondern auch die bis heute lebendige Kur- und Musikkultur ausgezeichnet, die in Bad Kissingen mit der Staatsbad Philharmonie und den renommierten Festivals besonders dicht erfahrbar ist.
Öffnungszeiten, Besichtigungen und Service vor Ort: alles Wichtige auf einen Blick
Neben Konzertabenden ist der Regentenbau auch tagsüber ein Erlebnis. Der Regenten- und der Arkadenbau können – zusätzlich zu thematischen Führungen – in der Regel täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr individuell besichtigt werden; der letzte Einlass ist meist um 15:30 Uhr, Änderungen sind vorbehalten. Das Ticket kostet in der Regel 7 Euro und umfasst den Heilwasserausschank; von Mittwoch bis Sonntag ist außerdem der Zugang zu Konzerten der Staatsbad Philharmonie in der Wandelhalle inbegriffen. Der Rundgang führt vom Eingang des Regentenbaus über das Foyer des Max-Littmann-Saals in den Grünen Saal, weiter in den großen Konzertsaal mit Blick auf Bühne und Königsloge, über den Weißen Saal in Damenzimmer und Salon am Schmuckhof und schließlich in Richtung Tourist-Information und Kurgarten; je nach Angebot lassen sich per VR-Brille zusätzliche Perspektiven erleben. Wer Beratung wünscht, findet sie in der Tourist-Information im Arkadenbau, täglich 9:30 bis 17:30; hier gibt es auch Prospekte, Stadt- und Parkpläne. Für eine reibungslose Besichtigung empfiehlt sich, kurz vor 15:30 Uhr einzutreffen, damit genügend Zeit bleibt, die Säle zu erkunden. Barriereinformationen, Garderoben- und Gastronomiehinweise variieren je nach Veranstaltung; das Serviceteam vor Ort hilft weiter. Da einzelne Öffnungstage etwa bei Sonderveranstaltungen abweichen können, lohnt vor der Anreise ein kurzer Blick auf die aktuellen Hinweise. Wer seinen Besuch verlängern möchte, kombiniert den Rundgang mit einem Abendkonzert oder einem Spaziergang durch den Kurgarten und zur Wandelhalle, der größten ihrer Art in Europa. Mit günstigen Parktarifen nahe dem Zentrum, klaren Saalplänen, verlässlichem Ticketservice und dem besonderen Ambiente des Weltbades ist der Regentenbau der ideale Ort, um Kultur und Kurtradition in einem zu erleben – ob spontan am selben Tag oder langfristig geplant mit mehreren Konzertabenden.
Quellen:
- Regentenbau Bad Kissingen – Enzyklopädischer Überblick, Säle und Kapazitäten
- Regentenbau (EN) – Maße, Akustik, Nutzung, Verbindungen der Säle
- Kissinger Sommer – Karten, Ermäßigungen, Saalpläne als PDF
- Kissinger Sommer – FAQ zu Ticketkauf, Abendkasse und Servicezeiten
- Kissinger Sommer – Anreise, Parken nahe Zentrum, Shuttlebus Fulda/Würzburg
- Stadt Bad Kissingen – Parken in Bad Kissingen, Parkkonzept und Tarife
- Stadtwerke Bad Kissingen – Parkhaus Theater, Parkhaus Zentrum, Parkplatz Tattersall
- UNESCO Welterbe Bad Kissingen – Great Spa Towns of Europe, Hintergrund
- UNESCO World Heritage Centre – The Great Spa Towns of Europe (ID 1613)
- Erlebe.Bayern – Besichtigung Regentenbau, Öffnungszeiten und Rundgang
- Wandelhalle – Staatsbad erleben: Konzerte der Staatsbad Philharmonie
- Kissinger Himmel – Regentenbau als Wahrzeichen und UNESCO-Kontext
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Regentenbau Bad Kissingen | Veranstaltungen & Tickets
Der Regentenbau in Bad Kissingen ist das prächtigste Haus des historischen Kurensembles und einer der renommiertesten Konzertorte Europas. Zwischen 1911 und 1913 nach Plänen des Münchner Architekten Max Littmann errichtet, bildet er zusammen mit Arkadenbau und Wandelhalle das Herz der UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe in Bad Kissingen. Sein berühmter Max-Littmann-Saal bietet bei Reihenbestuhlung bis zu 1.160 Sitzplätze und gilt aufgrund seiner Schuhschachtel-Geometrie, der U-förmigen Empore und der charakteristischen Kirschholzvertäfelung als Akustik-Juwel, in dem sogar Rundfunk- und Tonträgerproduktionen stattfinden. Neben dem großen Saal beherbergt der Regentenbau den Weißen Saal im Rokokostil, den Grünen Saal mit Jugendstilelementen, den Rossini-Saal für kleinere Konzerte sowie den romantischen Schmuckhof. Die Lage am Kurgarten mit kurzer Distanz zur Fußgängerzone, die gute Anbindung per Bahn und Autobahn sowie günstige Parkmöglichkeiten ab 1 Euro pro Tag machen den Besuch einfach planbar. Ob Festival-Highlight, Sinfoniekonzert, Gala oder Tagung: Hier treffen Klangkultur, Architekturgeschichte und komfortable Besucherführung in idealer Weise zusammen.
Veranstaltungen, Konzerte und Programm heute: so planst du deinen Besuch
Wer kurzfristig Kultur erleben möchte, findet im Regentenbau und im angrenzenden Kurensemble nahezu das ganze Jahr über ein vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt steht der Max-Littmann-Saal, dessen exzellente Akustik internationale Orchester, Solistinnen und Solisten sowie Produzententeams anzieht. Besonders während des Sommerfestivals Kissinger Sommer pulsiert das Haus: Mehrere Abendkonzerte pro Wochenende, thematisch gebündelte Programme und hochkarätige Gastspiele prägen die Saison. Viele Konzerte aus dem Max-Littmann-Saal werden vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet – ein Indiz für die Qualität der Aufführungen und die Resonanz des Saals. Abseits der großen Festivalphase lohnt der Blick auf die Tagesvorschau: Neben Sinfonik, Kammermusik und Crossover-Projekten gehören auch Gastspiele populärer Künstler, Chorkonzerte und thematische Sonderprogramme zum Repertoire. Ergänzend beleben Führungen durch Regentenbau, Arkadenbau und Wandelhalle den Besuch, wobei an verschiedenen Stationen Geschichte und Architektur erklärt werden – inklusive Gelegenheit, die herausragende Bau- und Akustikidee aus nächster Nähe nachzuvollziehen. Ein praktischer Tipp für Spontane: Die Veranstalter veröffentlichen fortlaufend die tagesaktuellen Programme und markieren Restkarten. Während des Festivals stehen zusätzlich ein komfortabler Bus-Shuttle ab Fulda und Würzburg an ausgewählten Abenden sowie Paketangebote für mehrere Konzerte zur Verfügung; so lassen sich Aufenthalte mit mehreren Abenden Musik planerisch bündeln. Wer mit der Familie reist, kann nach Familienterminen oder moderierten Formaten suchen, die sich für ein jüngeres Publikum eignen. Und selbst an Tagen ohne Abendkonzert spendet der Ort reichlich Kulturatmosphäre: In der Wandelhalle spielt die Staatsbad Philharmonie Kissingen regelmäßig – je nach Wochentag sogar mehrmals am Tag –, wodurch auch Tagesgäste musikalisch auf ihre Kosten kommen. Da einzelne Termine ändern können, empfiehlt sich am Reisetag ein Blick auf die offizielle Tagesübersicht. Mit der Kombination aus tagesaktueller Programmübersicht, klaren Saalplänen und leicht zugänglichem Ticketservice ist ein gelungener Konzertabend schnell organisiert.
Tickets kaufen, Abendkasse und Service: alle Buchungswege im Überblick
Für den Ticketkauf stehen mehrere offizielle Wege zur Verfügung, die auch kurzentschlossene Besucherinnen und Besucher zuverlässig versorgen. Zentraler Anlaufpunkt vor Ort ist die Tourist-Information im Arkadenbau direkt am Kurgarten: Hier erhältst du täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr Beratung, Tickets und Gutscheine. Telefonisch erreichst du die Kartenzentrale unter 0971 80 48 444, zudem ist die Bestellung per E-Mail sowie bequem online möglich. Während der Festivalzeit öffnet die Konzertkasse am Veranstaltungsort in der Regel 60 Minuten vor Beginn – ideal, um Restkarten zu erwerben, vorbestellte Tickets abzuholen oder kurzfristig umzubuchen. Die Zahlungsarten umfassen je nach System Kreditkarte, Rechnung/Überweisung sowie Lastschrift. Attraktiv sind die Ermäßigungsmodelle: Empfänger von Bürgergeld, Menschen im Bundes- bzw. Jugendfreiwilligendienst sowie Gäste mit Merkzeichen aG, Bl oder B erhalten nach Verfügbarkeit 50 Prozent Nachlass. Für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende bis 27 Jahre gilt ebenfalls eine 50-prozentige Ermäßigung; am Konzerttag sind – je nach Kontingent – 10-Euro-Tickets an der Abendkasse möglich. Für Vielhörer gibt es Wochenendpakete, die drei oder vier Abendkonzerte bündeln und gegenüber dem Einzelkauf sparen lassen. Praktische Hinweise für den Konzertabend: Einlass beginnt üblicherweise 30 Minuten vor Konzertbeginn, Späteinlass ist erst nach Werken oder in der Pause möglich. Bild- und Tonaufnahmen sind grundsätzlich nicht gestattet. Wer jemandem eine Freude machen möchte, kann Gutscheine erwerben und später flexibel einlösen. Da die Nachfrage zu Spitzenzeiten stark ist, empfiehlt es sich, den Sitzplatz frühzeitig anhand des offiziellen Saalplans auszuwählen; dieser ermöglicht, Akustik- und Sichtpräferenzen – Parkett, Königsloge oder Empore – ohne Rätselraten zu berücksichtigen. Und falls doch einmal ein Termin verschoben wird: Der Ticketservice vor Ort hilft unkompliziert weiter, informiert über Ersatztermine oder berät zu Alternativkonzerten, sodass dein Kulturabend gesichert bleibt.
Sitzplan und Plätze: Orientierung im Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal
Die Saalpläne des Regentenbaus sind als offizielle PDF-Dateien verfügbar und bieten eine präzise Orientierung zu Reihen, Blöcken und Preisgruppen. Herzstück ist der Max-Littmann-Saal, eine klassische Schuhschachtel mit U-förmiger Empore, die sich durch ihre gleichmäßige Schallverteilung auszeichnet. Die Königsloge setzt einen Blickpunkt über dem Parkett und weist, wie die umlaufenden Emporen, eine klare Sichtachse zur Bühne auf. Bei Reihenbestuhlung bietet der Saal insgesamt bis zu 1.160 Plätze, davon etwa 660 im Parkett und knapp 500 auf der Empore. Die Holzausführung – Kirschholzvertäfelung mit resonanzwirksamen Hohlräumen hinter der Wand – trägt wesentlich zur berühmten Akustik bei, deren Nachhallzeiten während der Sanierung 2005 mit rund 1,1 bis 1,8 Sekunden gemessen wurden. Das bedeutet für Hörerinnen und Hörer ein transparentes, natürlich tragendes Klangbild, das sowohl Sinfonik als auch Kammermusik differenziert abbildet. Wer kleinere, intime Konzertformate bevorzugt, findet im Rossini-Saal – benannt nach Gioachino Rossini – ideale Bedingungen: Bei rund 330 Quadratmetern fasst er etwa 280 Sitzplätze und eignet sich für Kammermusik, Liederabende oder kleinere Ensembles. Der Weiße Saal im klassizistisch-rokokohaften Stil bietet auf rund 150 Quadratmetern etwa 100 Plätze und wird neben separaten Veranstaltungen häufig als Erweiterung des Max-Littmann-Saals genutzt, ebenso wie der Grüne Saal, der – ursprünglich als Musikzimmer konzipiert – je nach Bestuhlung rund 100 bis 120 Personen Platz bietet. Zwischen den Sälen ermöglichen große faltbare Türen flexible Raumkombinationen, die bei besonderen Anlässen zusätzliche Kapazitäten schaffen. Für die Sitzplatzwahl lohnt ein Blick in den detaillierten Saalplan: Er zeigt, wie Parkettblöcke, Emporensegmente und Logen zueinander liegen. In Orchesternähe erlebt man präsente Direktklänge; auf der Empore entfaltet sich das Bild räumlich-weiträumig – beides ist in diesem Saal akustisch ausgewogen. Barriereaspekte sind je nach Veranstaltung und Aufbau geregelt; Auskünfte gibt die Ticketstelle. Wer fotografische Erinnerungen sucht, sollte die ausgewiesenen Fotoverbote respektieren und die mit den Veranstaltern gekennzeichneten Gelegenheiten nutzen. So gelingt die Platzwahl stressfrei – mit exakter Erwartung an Sicht und Hörraum.
Anfahrt und Parken: bequem per Auto, Bahn, vor Ort parken ab 1 €
Bad Kissingen ist dank seiner Lage in Unterfranken hervorragend angebunden. Mit dem Auto erreichst du die Kurstadt über die Autobahnen A7, A71 oder A70; von den Abfahrten sind es jeweils nur wenige Minuten in die Innenstadt. Der Bahnhof Bad Kissingen liegt fußläufig nahe des Kurgartens und hat gute Anschlüsse über Würzburg oder Fulda; wer aus größerer Distanz anreist, nutzt die ICE-Knoten Würzburg bzw. Fulda und steigt dort in den Regionalverkehr um. Für Festivalabende bietet der Kissinger Sommer zusätzlich einen komfortablen Bus-Shuttleservice ab Fulda und Würzburg, der vor Konzertbeginn ankommt und im Anschluss direkt zurückfährt; das Rückfahrtticket ist als Hin- und Rückfahrt pauschal buchbar. Parken vor Ort ist unkompliziert: In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Regentenbau gibt es zahlreiche Stellflächen für nur 1 € pro Tag, etwa in der Kurhausstraße; zudem steht das Parkhaus Theater in der Kapellenstraße 8 rund um die Uhr offen. Weitere Parkmöglichkeiten sind über das Parkhaus Zentrum sowie den Parkplatz Tattersall erschlossen, die von den Stadtwerken betreut werden. Wer kostenfrei parken möchte, findet rund 700 Stellplätze 10 bis 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt, beispielsweise am Heiligenfeld in Garitz oder an der Eissporthalle – ideal, wenn man einen Spaziergang durch den Kurgarten einplanen möchte. Die Stadt Bad Kissingen stellt außerdem Pläne bereit, die Parkflächen für Pkw, Reisebusse und Elektroautos ausweisen. Für Navigationsgeräte empfiehlt es sich, als Ziel Ludwigstraße 2 zu nutzen; von dort führen Beschilderungen zu den Eingängen des Regentenbaus und weiter zu den angrenzenden Sälen. Gäste von Partnerhotels können häufig auf reservierte Stellplätze oder Tiefgaragen zurückgreifen; E-Ladestationen sind in der Stadt verteilt, teils in Hotelgaragen. Für barrierearme Anreise mit kurzer Distanz zum Eingang lohnt ein Blick auf die Tagesparkflächen nahe des Kurgartens. Da Park- und Verkehrsführung je nach Veranstaltung variieren kann, empfiehlt sich bei stark besuchten Konzerten eine Anreise mit kleinen Zeitpuffern, um Ticketabholung, Garderobe und Wege entspannt zu organisieren.
Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal: Architektur, Akustik und Besonderheiten
Der Regentenbau gehört zu den bedeutenden Werken Max Littmanns, der die Kurstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit prägenden Neubauten versah. Das Haus vereint neobarocke Repräsentation mit funktionalen Akustiklösungen und bietet mehrere Säle für unterschiedlichste Formate. Der Max-Littmann-Saal – ursprünglich Großer Saal – misst rund 455 Quadratmeter, ist etwa 36 Meter lang und 16 Meter hoch. Die U-förmige Empore und die Königsloge gliedern den Raum, während die Kirschholzvertäfelung hinterlüftet ist; der Resonanzzwischenraum von wenigen Zentimetern trägt zu den charakteristischen Nachhallwerten von ca. 1,1 bis 1,8 Sekunden bei. Dieser Klang entspricht dem Ideal berühmter Schuhschachtel-Säle und ist vergleichbar mit Häusern wie dem Boston Symphony Hall-Typus: Klarheit, Wärme und ausgezeichnete Sprachverständlichkeit. Die Folge: Der Saal wird regelmäßig für Rundfunk- und CD-Produktionen genutzt, und viele Konzerte des Kissinger Sommers entstehen hier. Über große faltbare Türen kann der Saal mit dem Weißen Saal und dem Grünen Saal verbunden werden, was die Nutzungsvarianten enorm erweitert. Der Weiße Saal – etwa 150 Quadratmeter, rund 100 Plätze – besticht durch seine helle Rokoko-Ästhetik mit hohen Spiegeltüren und Lüsterleuchten; er ist beliebt für festliche Empfänge und Hochzeiten und dient zugleich als akustisch angenehme Erweiterung. Der Grüne Saal, im floralen Jugendstil gehalten, bietet rund 100 bis 120 Sitzplätze und eignet sich hervorragend für Kammermusik oder als repräsentative Pausenlounge. Der Rossini-Saal, hervorgegangen aus dem Conversationssaal, bietet bei etwa 330 Quadratmetern rund 280 Plätze; er wird häufig für kleinere Konzertformate und Lesungen genutzt. Zwischen den Sälen liegt der Schmuckhof – ein neobarocker Innenhof, der als Flanier- und Gesprächsraum dient und bei schönem Wetter den Eindruck des Kurensembles eindrucksvoll abrundet. Das gesamte Ensemble – mit Arkadenbau und Wandelhalle – gehört seit 2021 zur transnationalen UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe, die elf historische Kurstädte in sieben Ländern umfasst. Damit wird nicht nur die Baugeschichte, sondern auch die bis heute lebendige Kur- und Musikkultur ausgezeichnet, die in Bad Kissingen mit der Staatsbad Philharmonie und den renommierten Festivals besonders dicht erfahrbar ist.
Öffnungszeiten, Besichtigungen und Service vor Ort: alles Wichtige auf einen Blick
Neben Konzertabenden ist der Regentenbau auch tagsüber ein Erlebnis. Der Regenten- und der Arkadenbau können – zusätzlich zu thematischen Führungen – in der Regel täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr individuell besichtigt werden; der letzte Einlass ist meist um 15:30 Uhr, Änderungen sind vorbehalten. Das Ticket kostet in der Regel 7 Euro und umfasst den Heilwasserausschank; von Mittwoch bis Sonntag ist außerdem der Zugang zu Konzerten der Staatsbad Philharmonie in der Wandelhalle inbegriffen. Der Rundgang führt vom Eingang des Regentenbaus über das Foyer des Max-Littmann-Saals in den Grünen Saal, weiter in den großen Konzertsaal mit Blick auf Bühne und Königsloge, über den Weißen Saal in Damenzimmer und Salon am Schmuckhof und schließlich in Richtung Tourist-Information und Kurgarten; je nach Angebot lassen sich per VR-Brille zusätzliche Perspektiven erleben. Wer Beratung wünscht, findet sie in der Tourist-Information im Arkadenbau, täglich 9:30 bis 17:30; hier gibt es auch Prospekte, Stadt- und Parkpläne. Für eine reibungslose Besichtigung empfiehlt sich, kurz vor 15:30 Uhr einzutreffen, damit genügend Zeit bleibt, die Säle zu erkunden. Barriereinformationen, Garderoben- und Gastronomiehinweise variieren je nach Veranstaltung; das Serviceteam vor Ort hilft weiter. Da einzelne Öffnungstage etwa bei Sonderveranstaltungen abweichen können, lohnt vor der Anreise ein kurzer Blick auf die aktuellen Hinweise. Wer seinen Besuch verlängern möchte, kombiniert den Rundgang mit einem Abendkonzert oder einem Spaziergang durch den Kurgarten und zur Wandelhalle, der größten ihrer Art in Europa. Mit günstigen Parktarifen nahe dem Zentrum, klaren Saalplänen, verlässlichem Ticketservice und dem besonderen Ambiente des Weltbades ist der Regentenbau der ideale Ort, um Kultur und Kurtradition in einem zu erleben – ob spontan am selben Tag oder langfristig geplant mit mehreren Konzertabenden.
Quellen:
- Regentenbau Bad Kissingen – Enzyklopädischer Überblick, Säle und Kapazitäten
- Regentenbau (EN) – Maße, Akustik, Nutzung, Verbindungen der Säle
- Kissinger Sommer – Karten, Ermäßigungen, Saalpläne als PDF
- Kissinger Sommer – FAQ zu Ticketkauf, Abendkasse und Servicezeiten
- Kissinger Sommer – Anreise, Parken nahe Zentrum, Shuttlebus Fulda/Würzburg
- Stadt Bad Kissingen – Parken in Bad Kissingen, Parkkonzept und Tarife
- Stadtwerke Bad Kissingen – Parkhaus Theater, Parkhaus Zentrum, Parkplatz Tattersall
- UNESCO Welterbe Bad Kissingen – Great Spa Towns of Europe, Hintergrund
- UNESCO World Heritage Centre – The Great Spa Towns of Europe (ID 1613)
- Erlebe.Bayern – Besichtigung Regentenbau, Öffnungszeiten und Rundgang
- Wandelhalle – Staatsbad erleben: Konzerte der Staatsbad Philharmonie
- Kissinger Himmel – Regentenbau als Wahrzeichen und UNESCO-Kontext
Regentenbau Bad Kissingen | Veranstaltungen & Tickets
Der Regentenbau in Bad Kissingen ist das prächtigste Haus des historischen Kurensembles und einer der renommiertesten Konzertorte Europas. Zwischen 1911 und 1913 nach Plänen des Münchner Architekten Max Littmann errichtet, bildet er zusammen mit Arkadenbau und Wandelhalle das Herz der UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe in Bad Kissingen. Sein berühmter Max-Littmann-Saal bietet bei Reihenbestuhlung bis zu 1.160 Sitzplätze und gilt aufgrund seiner Schuhschachtel-Geometrie, der U-förmigen Empore und der charakteristischen Kirschholzvertäfelung als Akustik-Juwel, in dem sogar Rundfunk- und Tonträgerproduktionen stattfinden. Neben dem großen Saal beherbergt der Regentenbau den Weißen Saal im Rokokostil, den Grünen Saal mit Jugendstilelementen, den Rossini-Saal für kleinere Konzerte sowie den romantischen Schmuckhof. Die Lage am Kurgarten mit kurzer Distanz zur Fußgängerzone, die gute Anbindung per Bahn und Autobahn sowie günstige Parkmöglichkeiten ab 1 Euro pro Tag machen den Besuch einfach planbar. Ob Festival-Highlight, Sinfoniekonzert, Gala oder Tagung: Hier treffen Klangkultur, Architekturgeschichte und komfortable Besucherführung in idealer Weise zusammen.
Veranstaltungen, Konzerte und Programm heute: so planst du deinen Besuch
Wer kurzfristig Kultur erleben möchte, findet im Regentenbau und im angrenzenden Kurensemble nahezu das ganze Jahr über ein vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt steht der Max-Littmann-Saal, dessen exzellente Akustik internationale Orchester, Solistinnen und Solisten sowie Produzententeams anzieht. Besonders während des Sommerfestivals Kissinger Sommer pulsiert das Haus: Mehrere Abendkonzerte pro Wochenende, thematisch gebündelte Programme und hochkarätige Gastspiele prägen die Saison. Viele Konzerte aus dem Max-Littmann-Saal werden vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet – ein Indiz für die Qualität der Aufführungen und die Resonanz des Saals. Abseits der großen Festivalphase lohnt der Blick auf die Tagesvorschau: Neben Sinfonik, Kammermusik und Crossover-Projekten gehören auch Gastspiele populärer Künstler, Chorkonzerte und thematische Sonderprogramme zum Repertoire. Ergänzend beleben Führungen durch Regentenbau, Arkadenbau und Wandelhalle den Besuch, wobei an verschiedenen Stationen Geschichte und Architektur erklärt werden – inklusive Gelegenheit, die herausragende Bau- und Akustikidee aus nächster Nähe nachzuvollziehen. Ein praktischer Tipp für Spontane: Die Veranstalter veröffentlichen fortlaufend die tagesaktuellen Programme und markieren Restkarten. Während des Festivals stehen zusätzlich ein komfortabler Bus-Shuttle ab Fulda und Würzburg an ausgewählten Abenden sowie Paketangebote für mehrere Konzerte zur Verfügung; so lassen sich Aufenthalte mit mehreren Abenden Musik planerisch bündeln. Wer mit der Familie reist, kann nach Familienterminen oder moderierten Formaten suchen, die sich für ein jüngeres Publikum eignen. Und selbst an Tagen ohne Abendkonzert spendet der Ort reichlich Kulturatmosphäre: In der Wandelhalle spielt die Staatsbad Philharmonie Kissingen regelmäßig – je nach Wochentag sogar mehrmals am Tag –, wodurch auch Tagesgäste musikalisch auf ihre Kosten kommen. Da einzelne Termine ändern können, empfiehlt sich am Reisetag ein Blick auf die offizielle Tagesübersicht. Mit der Kombination aus tagesaktueller Programmübersicht, klaren Saalplänen und leicht zugänglichem Ticketservice ist ein gelungener Konzertabend schnell organisiert.
Tickets kaufen, Abendkasse und Service: alle Buchungswege im Überblick
Für den Ticketkauf stehen mehrere offizielle Wege zur Verfügung, die auch kurzentschlossene Besucherinnen und Besucher zuverlässig versorgen. Zentraler Anlaufpunkt vor Ort ist die Tourist-Information im Arkadenbau direkt am Kurgarten: Hier erhältst du täglich von 9:30 bis 17:30 Uhr Beratung, Tickets und Gutscheine. Telefonisch erreichst du die Kartenzentrale unter 0971 80 48 444, zudem ist die Bestellung per E-Mail sowie bequem online möglich. Während der Festivalzeit öffnet die Konzertkasse am Veranstaltungsort in der Regel 60 Minuten vor Beginn – ideal, um Restkarten zu erwerben, vorbestellte Tickets abzuholen oder kurzfristig umzubuchen. Die Zahlungsarten umfassen je nach System Kreditkarte, Rechnung/Überweisung sowie Lastschrift. Attraktiv sind die Ermäßigungsmodelle: Empfänger von Bürgergeld, Menschen im Bundes- bzw. Jugendfreiwilligendienst sowie Gäste mit Merkzeichen aG, Bl oder B erhalten nach Verfügbarkeit 50 Prozent Nachlass. Für Schülerinnen, Schüler, Studierende und Auszubildende bis 27 Jahre gilt ebenfalls eine 50-prozentige Ermäßigung; am Konzerttag sind – je nach Kontingent – 10-Euro-Tickets an der Abendkasse möglich. Für Vielhörer gibt es Wochenendpakete, die drei oder vier Abendkonzerte bündeln und gegenüber dem Einzelkauf sparen lassen. Praktische Hinweise für den Konzertabend: Einlass beginnt üblicherweise 30 Minuten vor Konzertbeginn, Späteinlass ist erst nach Werken oder in der Pause möglich. Bild- und Tonaufnahmen sind grundsätzlich nicht gestattet. Wer jemandem eine Freude machen möchte, kann Gutscheine erwerben und später flexibel einlösen. Da die Nachfrage zu Spitzenzeiten stark ist, empfiehlt es sich, den Sitzplatz frühzeitig anhand des offiziellen Saalplans auszuwählen; dieser ermöglicht, Akustik- und Sichtpräferenzen – Parkett, Königsloge oder Empore – ohne Rätselraten zu berücksichtigen. Und falls doch einmal ein Termin verschoben wird: Der Ticketservice vor Ort hilft unkompliziert weiter, informiert über Ersatztermine oder berät zu Alternativkonzerten, sodass dein Kulturabend gesichert bleibt.
Sitzplan und Plätze: Orientierung im Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal
Die Saalpläne des Regentenbaus sind als offizielle PDF-Dateien verfügbar und bieten eine präzise Orientierung zu Reihen, Blöcken und Preisgruppen. Herzstück ist der Max-Littmann-Saal, eine klassische Schuhschachtel mit U-förmiger Empore, die sich durch ihre gleichmäßige Schallverteilung auszeichnet. Die Königsloge setzt einen Blickpunkt über dem Parkett und weist, wie die umlaufenden Emporen, eine klare Sichtachse zur Bühne auf. Bei Reihenbestuhlung bietet der Saal insgesamt bis zu 1.160 Plätze, davon etwa 660 im Parkett und knapp 500 auf der Empore. Die Holzausführung – Kirschholzvertäfelung mit resonanzwirksamen Hohlräumen hinter der Wand – trägt wesentlich zur berühmten Akustik bei, deren Nachhallzeiten während der Sanierung 2005 mit rund 1,1 bis 1,8 Sekunden gemessen wurden. Das bedeutet für Hörerinnen und Hörer ein transparentes, natürlich tragendes Klangbild, das sowohl Sinfonik als auch Kammermusik differenziert abbildet. Wer kleinere, intime Konzertformate bevorzugt, findet im Rossini-Saal – benannt nach Gioachino Rossini – ideale Bedingungen: Bei rund 330 Quadratmetern fasst er etwa 280 Sitzplätze und eignet sich für Kammermusik, Liederabende oder kleinere Ensembles. Der Weiße Saal im klassizistisch-rokokohaften Stil bietet auf rund 150 Quadratmetern etwa 100 Plätze und wird neben separaten Veranstaltungen häufig als Erweiterung des Max-Littmann-Saals genutzt, ebenso wie der Grüne Saal, der – ursprünglich als Musikzimmer konzipiert – je nach Bestuhlung rund 100 bis 120 Personen Platz bietet. Zwischen den Sälen ermöglichen große faltbare Türen flexible Raumkombinationen, die bei besonderen Anlässen zusätzliche Kapazitäten schaffen. Für die Sitzplatzwahl lohnt ein Blick in den detaillierten Saalplan: Er zeigt, wie Parkettblöcke, Emporensegmente und Logen zueinander liegen. In Orchesternähe erlebt man präsente Direktklänge; auf der Empore entfaltet sich das Bild räumlich-weiträumig – beides ist in diesem Saal akustisch ausgewogen. Barriereaspekte sind je nach Veranstaltung und Aufbau geregelt; Auskünfte gibt die Ticketstelle. Wer fotografische Erinnerungen sucht, sollte die ausgewiesenen Fotoverbote respektieren und die mit den Veranstaltern gekennzeichneten Gelegenheiten nutzen. So gelingt die Platzwahl stressfrei – mit exakter Erwartung an Sicht und Hörraum.
Anfahrt und Parken: bequem per Auto, Bahn, vor Ort parken ab 1 €
Bad Kissingen ist dank seiner Lage in Unterfranken hervorragend angebunden. Mit dem Auto erreichst du die Kurstadt über die Autobahnen A7, A71 oder A70; von den Abfahrten sind es jeweils nur wenige Minuten in die Innenstadt. Der Bahnhof Bad Kissingen liegt fußläufig nahe des Kurgartens und hat gute Anschlüsse über Würzburg oder Fulda; wer aus größerer Distanz anreist, nutzt die ICE-Knoten Würzburg bzw. Fulda und steigt dort in den Regionalverkehr um. Für Festivalabende bietet der Kissinger Sommer zusätzlich einen komfortablen Bus-Shuttleservice ab Fulda und Würzburg, der vor Konzertbeginn ankommt und im Anschluss direkt zurückfährt; das Rückfahrtticket ist als Hin- und Rückfahrt pauschal buchbar. Parken vor Ort ist unkompliziert: In unmittelbarer Nähe zur Innenstadt und zum Regentenbau gibt es zahlreiche Stellflächen für nur 1 € pro Tag, etwa in der Kurhausstraße; zudem steht das Parkhaus Theater in der Kapellenstraße 8 rund um die Uhr offen. Weitere Parkmöglichkeiten sind über das Parkhaus Zentrum sowie den Parkplatz Tattersall erschlossen, die von den Stadtwerken betreut werden. Wer kostenfrei parken möchte, findet rund 700 Stellplätze 10 bis 15 Gehminuten vom Zentrum entfernt, beispielsweise am Heiligenfeld in Garitz oder an der Eissporthalle – ideal, wenn man einen Spaziergang durch den Kurgarten einplanen möchte. Die Stadt Bad Kissingen stellt außerdem Pläne bereit, die Parkflächen für Pkw, Reisebusse und Elektroautos ausweisen. Für Navigationsgeräte empfiehlt es sich, als Ziel Ludwigstraße 2 zu nutzen; von dort führen Beschilderungen zu den Eingängen des Regentenbaus und weiter zu den angrenzenden Sälen. Gäste von Partnerhotels können häufig auf reservierte Stellplätze oder Tiefgaragen zurückgreifen; E-Ladestationen sind in der Stadt verteilt, teils in Hotelgaragen. Für barrierearme Anreise mit kurzer Distanz zum Eingang lohnt ein Blick auf die Tagesparkflächen nahe des Kurgartens. Da Park- und Verkehrsführung je nach Veranstaltung variieren kann, empfiehlt sich bei stark besuchten Konzerten eine Anreise mit kleinen Zeitpuffern, um Ticketabholung, Garderobe und Wege entspannt zu organisieren.
Max-Littmann-Saal, Weißer Saal und Rossini-Saal: Architektur, Akustik und Besonderheiten
Der Regentenbau gehört zu den bedeutenden Werken Max Littmanns, der die Kurstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit prägenden Neubauten versah. Das Haus vereint neobarocke Repräsentation mit funktionalen Akustiklösungen und bietet mehrere Säle für unterschiedlichste Formate. Der Max-Littmann-Saal – ursprünglich Großer Saal – misst rund 455 Quadratmeter, ist etwa 36 Meter lang und 16 Meter hoch. Die U-förmige Empore und die Königsloge gliedern den Raum, während die Kirschholzvertäfelung hinterlüftet ist; der Resonanzzwischenraum von wenigen Zentimetern trägt zu den charakteristischen Nachhallwerten von ca. 1,1 bis 1,8 Sekunden bei. Dieser Klang entspricht dem Ideal berühmter Schuhschachtel-Säle und ist vergleichbar mit Häusern wie dem Boston Symphony Hall-Typus: Klarheit, Wärme und ausgezeichnete Sprachverständlichkeit. Die Folge: Der Saal wird regelmäßig für Rundfunk- und CD-Produktionen genutzt, und viele Konzerte des Kissinger Sommers entstehen hier. Über große faltbare Türen kann der Saal mit dem Weißen Saal und dem Grünen Saal verbunden werden, was die Nutzungsvarianten enorm erweitert. Der Weiße Saal – etwa 150 Quadratmeter, rund 100 Plätze – besticht durch seine helle Rokoko-Ästhetik mit hohen Spiegeltüren und Lüsterleuchten; er ist beliebt für festliche Empfänge und Hochzeiten und dient zugleich als akustisch angenehme Erweiterung. Der Grüne Saal, im floralen Jugendstil gehalten, bietet rund 100 bis 120 Sitzplätze und eignet sich hervorragend für Kammermusik oder als repräsentative Pausenlounge. Der Rossini-Saal, hervorgegangen aus dem Conversationssaal, bietet bei etwa 330 Quadratmetern rund 280 Plätze; er wird häufig für kleinere Konzertformate und Lesungen genutzt. Zwischen den Sälen liegt der Schmuckhof – ein neobarocker Innenhof, der als Flanier- und Gesprächsraum dient und bei schönem Wetter den Eindruck des Kurensembles eindrucksvoll abrundet. Das gesamte Ensemble – mit Arkadenbau und Wandelhalle – gehört seit 2021 zur transnationalen UNESCO-Welterbestätte Great Spa Towns of Europe, die elf historische Kurstädte in sieben Ländern umfasst. Damit wird nicht nur die Baugeschichte, sondern auch die bis heute lebendige Kur- und Musikkultur ausgezeichnet, die in Bad Kissingen mit der Staatsbad Philharmonie und den renommierten Festivals besonders dicht erfahrbar ist.
Öffnungszeiten, Besichtigungen und Service vor Ort: alles Wichtige auf einen Blick
Neben Konzertabenden ist der Regentenbau auch tagsüber ein Erlebnis. Der Regenten- und der Arkadenbau können – zusätzlich zu thematischen Führungen – in der Regel täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr individuell besichtigt werden; der letzte Einlass ist meist um 15:30 Uhr, Änderungen sind vorbehalten. Das Ticket kostet in der Regel 7 Euro und umfasst den Heilwasserausschank; von Mittwoch bis Sonntag ist außerdem der Zugang zu Konzerten der Staatsbad Philharmonie in der Wandelhalle inbegriffen. Der Rundgang führt vom Eingang des Regentenbaus über das Foyer des Max-Littmann-Saals in den Grünen Saal, weiter in den großen Konzertsaal mit Blick auf Bühne und Königsloge, über den Weißen Saal in Damenzimmer und Salon am Schmuckhof und schließlich in Richtung Tourist-Information und Kurgarten; je nach Angebot lassen sich per VR-Brille zusätzliche Perspektiven erleben. Wer Beratung wünscht, findet sie in der Tourist-Information im Arkadenbau, täglich 9:30 bis 17:30; hier gibt es auch Prospekte, Stadt- und Parkpläne. Für eine reibungslose Besichtigung empfiehlt sich, kurz vor 15:30 Uhr einzutreffen, damit genügend Zeit bleibt, die Säle zu erkunden. Barriereinformationen, Garderoben- und Gastronomiehinweise variieren je nach Veranstaltung; das Serviceteam vor Ort hilft weiter. Da einzelne Öffnungstage etwa bei Sonderveranstaltungen abweichen können, lohnt vor der Anreise ein kurzer Blick auf die aktuellen Hinweise. Wer seinen Besuch verlängern möchte, kombiniert den Rundgang mit einem Abendkonzert oder einem Spaziergang durch den Kurgarten und zur Wandelhalle, der größten ihrer Art in Europa. Mit günstigen Parktarifen nahe dem Zentrum, klaren Saalplänen, verlässlichem Ticketservice und dem besonderen Ambiente des Weltbades ist der Regentenbau der ideale Ort, um Kultur und Kurtradition in einem zu erleben – ob spontan am selben Tag oder langfristig geplant mit mehreren Konzertabenden.
Quellen:
- Regentenbau Bad Kissingen – Enzyklopädischer Überblick, Säle und Kapazitäten
- Regentenbau (EN) – Maße, Akustik, Nutzung, Verbindungen der Säle
- Kissinger Sommer – Karten, Ermäßigungen, Saalpläne als PDF
- Kissinger Sommer – FAQ zu Ticketkauf, Abendkasse und Servicezeiten
- Kissinger Sommer – Anreise, Parken nahe Zentrum, Shuttlebus Fulda/Würzburg
- Stadt Bad Kissingen – Parken in Bad Kissingen, Parkkonzept und Tarife
- Stadtwerke Bad Kissingen – Parkhaus Theater, Parkhaus Zentrum, Parkplatz Tattersall
- UNESCO Welterbe Bad Kissingen – Great Spa Towns of Europe, Hintergrund
- UNESCO World Heritage Centre – The Great Spa Towns of Europe (ID 1613)
- Erlebe.Bayern – Besichtigung Regentenbau, Öffnungszeiten und Rundgang
- Wandelhalle – Staatsbad erleben: Konzerte der Staatsbad Philharmonie
- Kissinger Himmel – Regentenbau als Wahrzeichen und UNESCO-Kontext
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
M. Schraut (michi_1303)
31. Dezember 2025
Der Regentenbau ist ein Prachtexemplar für den klassizierenden Jugendstil durch das Geschick seines Architekten Max Littmann. Es fügt sich nahtlos in das Umfeld mit dem Arkadenbau ein. Der Hauptsaal zählt zu den besten Konzertsälen Europas. Die Kirschholzvertäfelung ist ausschlaggebend dafür, dass er für mich zu den akustisch besten Konzertsälen der Welt zählt. Große und renommierte Orchester wählen den Saal gerne für Konzertmitschnitte. Am anderen Ende des Baus können die verschiedenen Heilquellen mit unterschiedlichen Mineralgehalten probiert werden, die für Trink- und Badekuren genutzt werden, darunter die berühmte Rakoczy-Quelle (Trinkkur) 💦🚰
Richard Lauerer
14. Oktober 2025
Sehenswert zusammen mit den ganzen umliegenden alten Kureinrichtungen von Bad Kissingen, die als UNESCO Kulturerbe eingestuft wurden.
Yasin
7. Oktober 2025
Beeindruckende Architektur. Foto stammt aus dem Rossini Saal. Sitzgelegenheiten bequem aber wenig Beinfreiheit.
Günter Stehling
2. Oktober 2024
Wir waren zu einem Konzertabend von Konstantin Wecker dort. Es war ein tolles Erlebnis. Ein authentischer Künstler der noch viel zu sagen und zu singen hat. Das Trio, der Sänger, die Cellistin und der Pianist sind gefühlt eine Einheit. Und das dann in einem sehenswerten, historischen Ambiente .... , wir waren berührt und begeistert!
Tom
9. Juli 2023
Tolle Atmosphäre Der Saal ist wirklich ein Schmuckstück und recht guter Akustik. Die Plätze auf dem oberen Rang haben freie Platzwahl, gute Sicht und koste. Die Hälfte! Die Bestuhlung im Saal ist einfach und etwas unbequem. An der Theke sollte man VOR der Pause bestellen, dann sind die Getränke schon zur Pause bereit und Schlange stehen entfällt! Preise sind ok 👌 Online Ticket kaufen problemlos und per PDF kommt das Ticket per Mail, super! Die Luft im Saal wird mit der Zeit etwas schwer, besonders wenn Tschaikowsky gespielt wird ...
