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Glasmuseum Passau
(486 Bewertungen)

Passau

Schrottgasse 2, 94032 Passau, Deutschland

Glasmuseum Passau | Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Das Glasmuseum Passau ist eine der bedeutendsten Adressen für europäische Glaskunst und liegt inmitten der Passauer Altstadt direkt am Rathausplatz. Untergebracht im historischen Gebäudekomplex Wilder Mann, vereint es über 30.000 Exponate und eröffnet Einblicke in mehr als drei Jahrhunderte Glasgeschichte von der Barockzeit bis zum Jugendstil und darüber hinaus. Der Besuch lässt sich dank der zentralen Lage ideal mit einem Altstadtspaziergang verbinden. Wer sich für Design, Handwerk und Kultur interessiert, findet hier seltene Originale, meisterliche Dekore und feinste Techniken aus Bayern, Böhmen, Österreich und Schlesien. Die Besucherinformation ist klar strukturiert: Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, mit einer saisonalen Winterpause. Die Eintrittspreise sind transparent, es gibt Ermäßigungen und Freikontingente, und die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn oder Fahrrad unkompliziert. Zudem profitieren Gäste vom unmittelbaren Bezug zum Hotel Wilder Mann, das sich im selben Gebäude befindet.

Öffnungszeiten im Überblick

Für eine verlässliche Besuchsplanung sind die Öffnungszeiten zentral: Das Glasmuseum Passau öffnet täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Diese durchgehende Regelung erleichtert die Terminplanung für Individualgäste, Tagesreisende sowie Gruppen. Zu beachten ist die jährlich kommunizierte Winterpause, in der das Museum geschlossen bleibt; für die aktuelle Saison ist diese vom 22. Dezember 2025 bis zum 23. Februar 2026 festgelegt. Dadurch lässt sich ein Besuch besonders gut in den Zeitraum von Ende Februar bis kurz vor Weihnachten legen. Wer eine Städtereise nach Passau plant, kann den Museumsbesuch daher auf den Vormittag oder Nachmittag legen und ihn mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Altstadt kombinieren. Der Standort am Rathausplatz ist besonders praktisch, da sich öffentliche Verkehrsmittel, Gastronomie und weitere Museen in fußläufiger Entfernung befinden. Für Familien mit Kindern ist der durchgehende Tagesbetrieb hilfreich, weil die Orientierung im Museum dank klarer Beschilderungen einfach fällt und man ohne Zeitdruck die Vielfalt der Exponate entdecken kann. Auch internationale Gäste finden zweisprachige Hinweise zu den Öffnungszeiten. Wichtig ist der Hinweis, dass während der Winterpause keine regulären Besichtigungen stattfinden; die Ankündigung erfolgt jeweils auf der Museumsseite. Wer eine Reise um die Feiertage plant, sollte deshalb prüfen, ob der Besuch vor dem 22. Dezember möglich ist oder auf einen Termin ab dem 24. Februar verschoben werden sollte.

Eintrittspreise, Tickets und Ermäßigungen

Das Museum bietet ein klares, besucherfreundliches Preissystem: Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8 Euro. Ermäßigungen werden u. a. für Gruppen ab acht Personen, Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Schwerbehinderte gewährt; der ermäßigte Tarif liegt bei 6 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Zusätzlich profitieren Inhaberinnen und Inhaber bestimmter Karten von Sonderkonditionen: Wer am Besuchstag ein Bayern-Ticket der Deutschen Bahn oder eine Fahrkarte der Donauschifffahrt Wurm & Noé vorlegt, erhält ermäßigten Eintritt. Besitzerinnen und Besitzer der PASSAU CARD wiederum besuchen das Museum kostenfrei. Tickets werden unkompliziert vor Ort an der Museumskasse ausgegeben; so kann man den Besuch flexibel an die eigene Tagesplanung anpassen. Für Reisegruppen lohnt es sich, Zeiten mit weniger Andrang im Vorfeld zu wählen und die Ermäßigungsregelungen für Gruppen zu nutzen. Transparent kommunizierte Preise und klare Nachweise für Ermäßigungen machen den Kassenprozess einfach. Wer literarisches oder vertiefendes Material zu den Beständen mitnehmen möchte, findet zudem im Museum Veröffentlichungen zur Sammlung und zur Kunst des böhmischen Glases – eine gute Ergänzung zum Rundgang, die den Wert des Erlebnisses über den Besuch hinaus verlängert. Durch die faire Preisgestaltung und die großzügigen Kinder- und Kartenregelungen ist das Glasmuseum Passau nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für Familien und Reisegruppen attraktiv.

Anfahrt, Lage im Hotel Wilder Mann & Parken am Römerplatz

Die Lage des Glasmuseums ist ein großer Pluspunkt: Adresse ist Schrottgasse 2, 94032 Passau, direkt am Rathausplatz in der Altstadt. Museum und Hotel Wilder Mann befinden sich im selben historischen Gebäudekomplex; der gemeinsame Eingang erleichtert die Orientierung. Für die Anreise mit dem Auto wird die Tiefgarage Parkhaus Römerplatz empfohlen, die nur etwa 150 Meter vom Museum entfernt liegt. Kurzzeitparken direkt am Haus dient vorrangig dem An- und Abfahren zum Ein- oder Ausladen. Von der Tiefgarage gelangt man zu Fuß in wenigen Minuten zum Rathausplatz und damit unmittelbar zum Museum. Wer mit der Bahn anreist, findet das Museum rund 1 bis 1,5 Kilometer östlich des Passauer Hauptbahnhofs; mit Gepäck empfiehlt sich ein Taxi, ohne Gepäck führt ein angenehmer Fußweg durch die Altstadt zum Ziel. Radfahrende profitieren davon, dass das Museum am Donauradweg liegt; Fahrräder können im Eingangsbereich bzw. an der Hotelrezeption sicher und kostenfrei abgestellt werden. Die zentrale Lage macht es leicht, den Besuch mit weiteren Altstadtstationen wie dem Rathaus, der Donau- und Inn-Promenade oder weiteren Museen zu kombinieren. Wer Passau mit dem Auto erkundet, kann außerdem das städtische Parkleitsystem nutzen, das zu freien Stellplätzen führt. Durch diese gut erreichbare, zentrale Lage ist das Glasmuseum Passau sowohl für Tagesgäste als auch für Reisende, die in der Altstadt übernachten, eine komfortable Kulturstation.

Sammlungsschwerpunkte: Böhmisches Glas, Jugendstil und Lötz-Highlights

Über 30.000 Exponate dokumentieren die Vielfalt europäischen Glases aus Bayern, Böhmen, Österreich und Schlesien. Der Schwerpunkt liegt auf dem 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil – jener Epoche, in der die Kunstglasproduktion in Böhmen ihren Höhepunkt erreichte. Besucherinnen und Besucher erhalten einen stilgeschichtlichen Bogen von Barock und Rokoko über Empire, Biedermeier und Historismus bis zu Art Nouveau und Art Déco. Einen besonderen Stellenwert nehmen Objekte der Glashütte Johann Lötz Witwe ein, deren irisierende Dekore und technisch anspruchsvolle Ausführungen die internationale Kunst- und Ausstellungsgeschichte geprägt haben. Auf der Museumsseite werden regelmäßig Stücke aus der Sammlung vorgestellt, darunter etwa Entwürfe von Josef Hoffmann, ausgeführt bei Lötz um 1900, oder Arbeiten von Franz Hofstötter, die die gestalterischen Innovationen um 1900 eindrucksvoll verdeutlichen. Ergänzt wird der Überblick durch Hinweise auf einschlägige Manufakturen und Raffinerien der Zeit und durch Literatur, die das Museum herausgibt. So bietet die hauseigene Publikationsreihe „Das Böhmische Glas 1700–1950“ tiefergehende Einordnungen, etwa zu Art Déco und Moderne sowie zu Werkstätten wie Lötz, Kralik, Moser oder Riedel. Die Dichte der Exponate erlaubt es, Entwicklungen einzelner Hütten im Detail zu verfolgen – von der Entstehung über die Blütezeit bis zum Niedergang. Für Designfans sind die stilistischen Übergänge greifbar: von klassizistischer Strenge über farb- und formfreudige Jugendstilvitrinen bis zu klaren Linien der Moderne. Der Rundgang bietet damit nicht nur ästhetischen Genuss, sondern auch eine nachvollziehbare kulturhistorische Erzählung aus Originalobjekten.

Geschichte, Gründer und Besonderheiten des Gebäudekomplexes

Eröffnet wurde das Glasmuseum Passau am 15. März 1985 – kein Geringerer als Neil A. Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, war Ehrengast der Eröffnungsfeier. Das Museum ist in das Verzeichnis „National wertvolles Kulturgut“ eingetragen und damit als kulturell herausragend gewürdigt. Gründer des Museums ist der Unternehmer Georg Höltl (1928–2016), der auch die Idee der „Rollenden Hotels“ (Rotel Tours) entwickelte. Er sanierte binnen zwei Jahren den Gebäudekomplex aus vier Altstadthäusern – darunter das traditionsreiche Hotel Wilder Mann – unter vorbildlicher Wahrung der historischen Bausubstanz und schuf so einen eindrucksvollen Rahmen für die Sammlung. Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück: Teile des Ensembles werden bereits 1303 urkundlich erwähnt; eines der Eckgebäude diente jahrhundertelang als Stadtrichterhaus. Der Hotelname „Wilder Mann“ verweist auf das traditionsreiche Beherbergungswesen an diesem Ort. Zu den historischen Bezügen gehört auch ein prominenter Gästebucheintrag: Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) übernachtete hier im September 1862. Die Verbindung von Hotel und Museum ist bis heute Markenzeichen des Ortes: Gäste des Hauses erreichen die Ausstellungsflächen direkt und erleben die Kombination aus historischer Architektur und kunstvollen Glasobjekten im authentischen Kontext der Altstadt. Dass Sammlung und Gebäude im Eigentum der Unternehmerfamilie Höltl stehen, sorgt für Kontinuität in Pflege, Ausbau und Vermittlung der Bestände. Diese konsequente, private Trägerschaft ist eine Besonderheit im deutschen Museumswesen und erklärt, warum das Glasmuseum Passau zugleich forschungsnah publiziert, ausstellt und kulturgeschichtlich positioniert ist.

Fotos, Shop & Besucher-Service

Wer sich schon vorab inspirieren möchte, findet auf der Museumswebsite regelmäßig aktualisierte Beiträge mit Objektfotos und Detailbeschreibungen – darunter Jugendstil-Ikonen der Glashütte Johann Lötz Witwe mit Entwürfen von Josef Hoffmann oder Franz Hofstötter. Auch die städtische Tourismusseite stellt das Glasmuseum vor und bietet eine kompakte Galerie mit Eindrücken aus den Ausstellungsräumen. Vor Ort ergänzt ein Angebot an Publikationen den Rundgang: Die Reihe „Das Böhmische Glas 1700–1950“ ist in mehreren Bänden erschienen und beleuchtet Epochen und Werkstätten vom Historismus bis Art Déco; sie eignet sich ideal zur Vertiefung nach dem Besuch oder als Geschenk für Glasliebhaber. Für die Orientierung im Haus sorgen klare Hinweistexte; besonders großzügig ist der Biedermeiersaal, der über den Aufzug erreichbar und barrierefrei zugänglich ist. Der übrige Teil des Museums verteilt sich über zahlreiche Ebenen mit Stufen und ist daher nicht vollständig barrierefrei – ein wichtiger Hinweis für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen. Servicefreundlich sind die Lage und die Erreichbarkeit: Der Eingang liegt im Gebäudekomplex Wilder Mann am Rathausplatz; Restaurants, Cafés und weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Für Fragen stehen die Mitarbeitenden an Kasse und Rezeption zur Verfügung. Wer im Hotel Wilder Mann logiert, profitiert von kurzen Wegen; in Buchungsvorteilen des Hauses ist zudem freier Museumseintritt genannt. Für alle anderen Gäste sind die Eintrittspreise übersichtlich, Ermäßigungen klar definiert und der Zugang gut erklärt. So wird der Besuch planbar und angenehm – von der Ticketfrage über die Anreise bis zur inhaltlichen Vertiefung mit Fotos und Literatur.

Quellen:

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Glasmuseum Passau | Öffnungszeiten & Eintrittspreise

Das Glasmuseum Passau ist eine der bedeutendsten Adressen für europäische Glaskunst und liegt inmitten der Passauer Altstadt direkt am Rathausplatz. Untergebracht im historischen Gebäudekomplex Wilder Mann, vereint es über 30.000 Exponate und eröffnet Einblicke in mehr als drei Jahrhunderte Glasgeschichte von der Barockzeit bis zum Jugendstil und darüber hinaus. Der Besuch lässt sich dank der zentralen Lage ideal mit einem Altstadtspaziergang verbinden. Wer sich für Design, Handwerk und Kultur interessiert, findet hier seltene Originale, meisterliche Dekore und feinste Techniken aus Bayern, Böhmen, Österreich und Schlesien. Die Besucherinformation ist klar strukturiert: Das Museum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet, mit einer saisonalen Winterpause. Die Eintrittspreise sind transparent, es gibt Ermäßigungen und Freikontingente, und die Anfahrt ist sowohl mit dem Auto als auch mit Bahn oder Fahrrad unkompliziert. Zudem profitieren Gäste vom unmittelbaren Bezug zum Hotel Wilder Mann, das sich im selben Gebäude befindet.

Öffnungszeiten im Überblick

Für eine verlässliche Besuchsplanung sind die Öffnungszeiten zentral: Das Glasmuseum Passau öffnet täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr. Diese durchgehende Regelung erleichtert die Terminplanung für Individualgäste, Tagesreisende sowie Gruppen. Zu beachten ist die jährlich kommunizierte Winterpause, in der das Museum geschlossen bleibt; für die aktuelle Saison ist diese vom 22. Dezember 2025 bis zum 23. Februar 2026 festgelegt. Dadurch lässt sich ein Besuch besonders gut in den Zeitraum von Ende Februar bis kurz vor Weihnachten legen. Wer eine Städtereise nach Passau plant, kann den Museumsbesuch daher auf den Vormittag oder Nachmittag legen und ihn mit weiteren Sehenswürdigkeiten der Altstadt kombinieren. Der Standort am Rathausplatz ist besonders praktisch, da sich öffentliche Verkehrsmittel, Gastronomie und weitere Museen in fußläufiger Entfernung befinden. Für Familien mit Kindern ist der durchgehende Tagesbetrieb hilfreich, weil die Orientierung im Museum dank klarer Beschilderungen einfach fällt und man ohne Zeitdruck die Vielfalt der Exponate entdecken kann. Auch internationale Gäste finden zweisprachige Hinweise zu den Öffnungszeiten. Wichtig ist der Hinweis, dass während der Winterpause keine regulären Besichtigungen stattfinden; die Ankündigung erfolgt jeweils auf der Museumsseite. Wer eine Reise um die Feiertage plant, sollte deshalb prüfen, ob der Besuch vor dem 22. Dezember möglich ist oder auf einen Termin ab dem 24. Februar verschoben werden sollte.

Eintrittspreise, Tickets und Ermäßigungen

Das Museum bietet ein klares, besucherfreundliches Preissystem: Der Eintritt für Erwachsene beträgt 8 Euro. Ermäßigungen werden u. a. für Gruppen ab acht Personen, Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Schwerbehinderte gewährt; der ermäßigte Tarif liegt bei 6 Euro. Kinder bis sechs Jahre haben in Begleitung ihrer Eltern freien Eintritt. Zusätzlich profitieren Inhaberinnen und Inhaber bestimmter Karten von Sonderkonditionen: Wer am Besuchstag ein Bayern-Ticket der Deutschen Bahn oder eine Fahrkarte der Donauschifffahrt Wurm & Noé vorlegt, erhält ermäßigten Eintritt. Besitzerinnen und Besitzer der PASSAU CARD wiederum besuchen das Museum kostenfrei. Tickets werden unkompliziert vor Ort an der Museumskasse ausgegeben; so kann man den Besuch flexibel an die eigene Tagesplanung anpassen. Für Reisegruppen lohnt es sich, Zeiten mit weniger Andrang im Vorfeld zu wählen und die Ermäßigungsregelungen für Gruppen zu nutzen. Transparent kommunizierte Preise und klare Nachweise für Ermäßigungen machen den Kassenprozess einfach. Wer literarisches oder vertiefendes Material zu den Beständen mitnehmen möchte, findet zudem im Museum Veröffentlichungen zur Sammlung und zur Kunst des böhmischen Glases – eine gute Ergänzung zum Rundgang, die den Wert des Erlebnisses über den Besuch hinaus verlängert. Durch die faire Preisgestaltung und die großzügigen Kinder- und Kartenregelungen ist das Glasmuseum Passau nicht nur für Kunstinteressierte, sondern auch für Familien und Reisegruppen attraktiv.

Anfahrt, Lage im Hotel Wilder Mann & Parken am Römerplatz

Die Lage des Glasmuseums ist ein großer Pluspunkt: Adresse ist Schrottgasse 2, 94032 Passau, direkt am Rathausplatz in der Altstadt. Museum und Hotel Wilder Mann befinden sich im selben historischen Gebäudekomplex; der gemeinsame Eingang erleichtert die Orientierung. Für die Anreise mit dem Auto wird die Tiefgarage Parkhaus Römerplatz empfohlen, die nur etwa 150 Meter vom Museum entfernt liegt. Kurzzeitparken direkt am Haus dient vorrangig dem An- und Abfahren zum Ein- oder Ausladen. Von der Tiefgarage gelangt man zu Fuß in wenigen Minuten zum Rathausplatz und damit unmittelbar zum Museum. Wer mit der Bahn anreist, findet das Museum rund 1 bis 1,5 Kilometer östlich des Passauer Hauptbahnhofs; mit Gepäck empfiehlt sich ein Taxi, ohne Gepäck führt ein angenehmer Fußweg durch die Altstadt zum Ziel. Radfahrende profitieren davon, dass das Museum am Donauradweg liegt; Fahrräder können im Eingangsbereich bzw. an der Hotelrezeption sicher und kostenfrei abgestellt werden. Die zentrale Lage macht es leicht, den Besuch mit weiteren Altstadtstationen wie dem Rathaus, der Donau- und Inn-Promenade oder weiteren Museen zu kombinieren. Wer Passau mit dem Auto erkundet, kann außerdem das städtische Parkleitsystem nutzen, das zu freien Stellplätzen führt. Durch diese gut erreichbare, zentrale Lage ist das Glasmuseum Passau sowohl für Tagesgäste als auch für Reisende, die in der Altstadt übernachten, eine komfortable Kulturstation.

Sammlungsschwerpunkte: Böhmisches Glas, Jugendstil und Lötz-Highlights

Über 30.000 Exponate dokumentieren die Vielfalt europäischen Glases aus Bayern, Böhmen, Österreich und Schlesien. Der Schwerpunkt liegt auf dem 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil – jener Epoche, in der die Kunstglasproduktion in Böhmen ihren Höhepunkt erreichte. Besucherinnen und Besucher erhalten einen stilgeschichtlichen Bogen von Barock und Rokoko über Empire, Biedermeier und Historismus bis zu Art Nouveau und Art Déco. Einen besonderen Stellenwert nehmen Objekte der Glashütte Johann Lötz Witwe ein, deren irisierende Dekore und technisch anspruchsvolle Ausführungen die internationale Kunst- und Ausstellungsgeschichte geprägt haben. Auf der Museumsseite werden regelmäßig Stücke aus der Sammlung vorgestellt, darunter etwa Entwürfe von Josef Hoffmann, ausgeführt bei Lötz um 1900, oder Arbeiten von Franz Hofstötter, die die gestalterischen Innovationen um 1900 eindrucksvoll verdeutlichen. Ergänzt wird der Überblick durch Hinweise auf einschlägige Manufakturen und Raffinerien der Zeit und durch Literatur, die das Museum herausgibt. So bietet die hauseigene Publikationsreihe „Das Böhmische Glas 1700–1950“ tiefergehende Einordnungen, etwa zu Art Déco und Moderne sowie zu Werkstätten wie Lötz, Kralik, Moser oder Riedel. Die Dichte der Exponate erlaubt es, Entwicklungen einzelner Hütten im Detail zu verfolgen – von der Entstehung über die Blütezeit bis zum Niedergang. Für Designfans sind die stilistischen Übergänge greifbar: von klassizistischer Strenge über farb- und formfreudige Jugendstilvitrinen bis zu klaren Linien der Moderne. Der Rundgang bietet damit nicht nur ästhetischen Genuss, sondern auch eine nachvollziehbare kulturhistorische Erzählung aus Originalobjekten.

Geschichte, Gründer und Besonderheiten des Gebäudekomplexes

Eröffnet wurde das Glasmuseum Passau am 15. März 1985 – kein Geringerer als Neil A. Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, war Ehrengast der Eröffnungsfeier. Das Museum ist in das Verzeichnis „National wertvolles Kulturgut“ eingetragen und damit als kulturell herausragend gewürdigt. Gründer des Museums ist der Unternehmer Georg Höltl (1928–2016), der auch die Idee der „Rollenden Hotels“ (Rotel Tours) entwickelte. Er sanierte binnen zwei Jahren den Gebäudekomplex aus vier Altstadthäusern – darunter das traditionsreiche Hotel Wilder Mann – unter vorbildlicher Wahrung der historischen Bausubstanz und schuf so einen eindrucksvollen Rahmen für die Sammlung. Die Geschichte des Hauses reicht weit zurück: Teile des Ensembles werden bereits 1303 urkundlich erwähnt; eines der Eckgebäude diente jahrhundertelang als Stadtrichterhaus. Der Hotelname „Wilder Mann“ verweist auf das traditionsreiche Beherbergungswesen an diesem Ort. Zu den historischen Bezügen gehört auch ein prominenter Gästebucheintrag: Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) übernachtete hier im September 1862. Die Verbindung von Hotel und Museum ist bis heute Markenzeichen des Ortes: Gäste des Hauses erreichen die Ausstellungsflächen direkt und erleben die Kombination aus historischer Architektur und kunstvollen Glasobjekten im authentischen Kontext der Altstadt. Dass Sammlung und Gebäude im Eigentum der Unternehmerfamilie Höltl stehen, sorgt für Kontinuität in Pflege, Ausbau und Vermittlung der Bestände. Diese konsequente, private Trägerschaft ist eine Besonderheit im deutschen Museumswesen und erklärt, warum das Glasmuseum Passau zugleich forschungsnah publiziert, ausstellt und kulturgeschichtlich positioniert ist.

Fotos, Shop & Besucher-Service

Wer sich schon vorab inspirieren möchte, findet auf der Museumswebsite regelmäßig aktualisierte Beiträge mit Objektfotos und Detailbeschreibungen – darunter Jugendstil-Ikonen der Glashütte Johann Lötz Witwe mit Entwürfen von Josef Hoffmann oder Franz Hofstötter. Auch die städtische Tourismusseite stellt das Glasmuseum vor und bietet eine kompakte Galerie mit Eindrücken aus den Ausstellungsräumen. Vor Ort ergänzt ein Angebot an Publikationen den Rundgang: Die Reihe „Das Böhmische Glas 1700–1950“ ist in mehreren Bänden erschienen und beleuchtet Epochen und Werkstätten vom Historismus bis Art Déco; sie eignet sich ideal zur Vertiefung nach dem Besuch oder als Geschenk für Glasliebhaber. Für die Orientierung im Haus sorgen klare Hinweistexte; besonders großzügig ist der Biedermeiersaal, der über den Aufzug erreichbar und barrierefrei zugänglich ist. Der übrige Teil des Museums verteilt sich über zahlreiche Ebenen mit Stufen und ist daher nicht vollständig barrierefrei – ein wichtiger Hinweis für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen. Servicefreundlich sind die Lage und die Erreichbarkeit: Der Eingang liegt im Gebäudekomplex Wilder Mann am Rathausplatz; Restaurants, Cafés und weitere Sehenswürdigkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Für Fragen stehen die Mitarbeitenden an Kasse und Rezeption zur Verfügung. Wer im Hotel Wilder Mann logiert, profitiert von kurzen Wegen; in Buchungsvorteilen des Hauses ist zudem freier Museumseintritt genannt. Für alle anderen Gäste sind die Eintrittspreise übersichtlich, Ermäßigungen klar definiert und der Zugang gut erklärt. So wird der Besuch planbar und angenehm – von der Ticketfrage über die Anreise bis zur inhaltlichen Vertiefung mit Fotos und Literatur.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

RM

Ralf Moeller

2. Dezember 2025

Ein unvergleichliches Erlebnis war dieses Glasmuseum. Die wahnsinnige Vielfalt und Filigranität haben einen fast erschlagen. Wunderschön. Böhmen war sozusagen das Silicon Valley der Glaskunst und hatte absoluten Weltruf. Das alles nur mit meiner Frau erleben zu können, war das I-Tüpfelchen. Das Museum gehörte 2 Stunden nur uns.

BE

Beppi

5. September 2025

Sehr viel größer als erwartet und vor allem viel schöner als angenommen. Bitte 1 bis 2 Stunden Zeit einplanen, das Museum verteilt sich über mehrere Stockwerke und wird von oben nach unten strukturiert. Mit dem Aufzug in den 5. Stock und immer weiter nach unten. Tipp, schauen Sie sich die Bilder im Eingang an, gleichzeitig Hoteleingang, es lohnt sich.

CW

Christian Wagner

16. November 2025

Von außen wirkt das GlasMuseum eher unscheinbar, doch innen eröffnet sich eine beeindruckende Welt aus endlosen Räumen auf mehreren Etagen. Mehr als 30.000 Exponate zeigen die ganze Bandbreite der böhmischen Glaskunst, von filigranen Gläsern und Vasen bis hin zu kuriosen Glaskatzen. Die schiere Vielfalt ist überwältigend. Man kann problemlos zwei Stunden hier verbringen und entdeckt dabei alles von atemberaubend schöner Glaskunst bis zu eher mutigen Designs. Als besonderes Extra gibt es ein Hotelzimmer zu sehen, in dem Sissi einst genächtigt und scheinbar auch einiges hinterlassen hat. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall.

ML

martina lehmacher

8. August 2025

Ja, sehr interessant. Mit viel Zeit kann man da Stunden verbringen.

UA

User1 “Kein Alias”

23. Oktober 2025

Mit 8 Euro gar nicht mal so teuer. Interessant auf jeden Fall. Und das Glas steht nicht nur auf dem Dachboden, wie man glauben mag. Denn schließlich ist das Ganze in einem Hotel. Die Ausstellung ist erstaunlich groß und umfangreich. Kann man machen.